Sprung zum Inhalt

Die Geschichte der elektronischen Fahrplanauskunft

In 10 Jahren von 2 Kilogramm auf 100 Gramm - Wie das Kursbuch vom Handy abgelöst wurde

Bahnhofspanorama Vor zehn Jahren wandelte sich die Behörden-Bundesbahn in die Deutsche Bahn AG - und es begann das WWW-Zeitalter in Deutschland: bescheidene 1000 Domainnamen mit der berühmten Endung ".de" waren Anfang 1994 registriert. Was das miteinander zu tun hat? Nun, es ist die Geschichte der Fortbewegung auf Schienen, die mit dem virtuellen Raum verknüpft wurde. Kommen Sie mit auf einen Streifzug durch die Fahrplanwelt der letzten Jahre!

Die DB Anfang der Neunziger Jahre

Für die Deutsche Bundesbahn waren die Jahre 1990 und 1991 Zeiten des Umbruchs: viele Strecken gen Osten wurden zusammen mit der Deutschen Reichsbahn wieder planmäßig befahren. Der ICE nahm 1991 den Linienverkehr auf. Bei der Fahrplangestaltung gab es für die Fahrgäste Ende der 80er Jahre eine Neuerung: der "Integrale Taktverkehr" wurde schrittweise für alle Züge bundesweit eingeführt. Was mit dem InterCity ("jede Stunde, jede Klasse") und den S-Bahnen begonnen hatte, nämlich die Regelmäßigkeit des Fahrplans, galt ab 1991 für jeden Eilzug: der Taktverkehr. Vorher fuhren die Züge nach dem vermeintlichen Bedarf aus Planersicht - manchmal jede 20 Minuten, manchmal erst wieder nach 2 Stunden.

Insofern hatte die sogenannte Behördenbahn mit ICE und Taktfahrplan der DB AG, in der auch die Deutsche Reichsbahn aufging, eine gute Vorlage geliefert. Und wie informierten sich die Fahrgäste 1994 über ihre Zugverbindungen?

Kursbuch, Disketten und Bildschirmtext

Die Profis unter den Fahrgästen benutzten natürlich das Kursbuch, um ihre Verbindungen in ein paar Minuten von Hand zu ermitteln. Oder die Fahrpläne der örtlichen Verkehrsunternehmen, die natürlich auch die Züge in die Nachbarregionen enthielten, wurden herangezogen. Die DB-Mitarbeiter am Schalter hatten kein Papier mehr nötig, denn das Computersystem "Kurs '90" fand die Verbindungen selbsttätig und buchte Fahrkarten und Platzreservierungen dazu.

Technisch orientierte Bahnfahrer bedienten sich des Online-Dienstes Bildschirmtext Link in einem neuen Browserfenster öffnen (Btx) der Deutschen Bundespost. Auch auf Disketten und später auf CD-ROM wurden die Bahn-Fahrpläne verkauft.

Spannend waren Reisen in fremde Orte, in denen man nicht einfach zum Bahnhof, sondern zu irgendeinem anderen Ziel wollte, mit Straßenbahn oder Bus vielleicht. Bei der DB wußte man damals nichts von lokalen Verkehrsmitteln, also mußte man entweder jemanden aus der Gegend anrufen oder jemanden kennen, der Fahrpläne von dort besaß. Oder man fuhr mit etwas Zeitreserve los und erkundete den Weg zum Ziel vor Ort. Alternativ bediente man sich eines Taxis und war das Problem der Ortskenntnis auf diese Weise los. Denn die Fahrplanbücher halfen auch nicht immer weiter, weil die Haltestellen häufig nicht so heißen wie die Straße, zu der man möchte. Also wäre auch noch ein Stadtplan zum Nachschlagen notwendig gewesen...

Vor über zehn Jahren war die Reiseplanung mit öffentlichen Verkehrsmitteln also noch aufregend, um es positiv zu formulieren. Kursbücher, Fahrplanhefte, Stadtpläne - die man erst einmal besitzen mußte! Im Bildschirmtext waren auch einige lokale Verkehrsunternehmen und -verbünde vertreten, doch die boten keine Fahrpläne an, höchstens die aktuellen Baustellen und Linienwegänderungen. Die DB wiederum offerierte in "Btx" nur die Fahrpläne ihrer eigenen Züge (das zudem kostenpflichtig), immerhin mit der Möglichkeit, die Fahrkarten dazu online zu bestellen.

Das World Wide Web für alle kommt

Das Jahr 1994 war für auch für das Internet ein "Wendejahr": als Netzwerk existierte es schon seit den 60er Jahren. Doch einige Hochenergiephysiker am CERN in Genf, allen voran Tim Berners-Lee, wollten es für ihre Kommunikationszwecke einsetzen. Allerdings war die Bedienung des Internet schwierig: es wurde auf Kommandozeilenebene bedient, mit schriftlichen Befehlen für alles, was man tun wollte - so wie DOS, bevor Windows als Betriebssystem auf den Markt kam. So erfanden die Physiker den "Hyptertext" - Begriffe im Text wurden als "Link" definiert, ein Anklicken mit der Maus führte zu einem passenden anderen Dokument, das sogar auf einem anderen Computer gespeichert sein konnte als die aktuelle Seite. Das war 1991 - das World Wide Web, WWW, war geboren.

Doch es dauerte noch weitere drei Jahre, bis 1994 mit Mosaic, später Netscape Navigator, der erste "Browser" kostenlos weitverbreitet wurde, der die Hyptertext-Fähigkeit des WWW auch den Endanwendern nahe brachte. Die ersten User waren meist Mitarbeiter und Studenten der Universitäten, rasch konnte man sich über Provider wie Compuserve, AOL oder lokale "Vereine zur Förderung der Internetnutzung" auch von zuhause ins WWW einwählen. Die deutsche Wirtschaft interessierte dies alles erst einmal noch nicht, das WWW war noch nicht-kommerziell und wurde von Freaks bevölkert.

Die neu gegründete Deutsche Bahn AG war zu dieser Zeit sehr mit sich selber beschäftigt und baute ihr Unternehmen um - wie noch drei weitere Male ziemlich vollständig in nur 10 Jahren. Ein Drittel der Mitarbeiter wurde entlassen, was durch den "Überhang" der Reichsbahn bei gleichzeitig rasant ansteigendem PKW-Besitz in den neuen Bundesländern kein Wunder war. Durch die Umstrukturierungen und großzügige Frühpensionierung ging teilweise viel Kompetenz verloren, Manager wurden auf vielen Ebenen von außerhalb der Eisenbahn angeworben. Die mußten erst mühsam lernen, dass die Ampeln bei der Eisenbahn Signale heißen und der Zugführer mit der roten Schärpe am Ärmel der Entscheidungsträger ist, wohingegen der Lokführer die Lok fährt. Aber das ist eine andere Geschichte...

bahn.de ohne Fahrplanauskunft

Es dauerte bis Sommer 1995, ehe die Deutsche Bahn ihren Internetauftritt Link in einem neuen Browserfenster öffnen - das Internet wird inzwischen meist mit dem World Wide Web gleichgesetzt - präsentierte. Nur eines gab es dort nicht: Fahrplanauskünfte. Bei der DB war man der Meinung, dafür sollten die Kunden bezahlen, was im Internet allerdings nicht machbar war. Zu kaufen gab es also weiterhin Kursbücher, CD-ROMs und die kostenpflichtigen Auskünfte im Btx und beim Online-Dienst Compuserve.

Bereits im Juni 1994 startete der Karlsruher Student Frederik Ramm in Heimarbeit einen besonderen, kostenlosen Service: man konnte ihm eine Verbindungsanfrage per E-Mail schicken, die dann von seinem Computer mit dem CD-ROM-Fahrplan der DB nach einigen Stunden automatisch beantwortet wurde. Dieses Angebot blieb bis September 1997 bestehen, in Spitzenzeiten verarbeitete der Rechner täglich 2000 Anfragen.
Eine Beschreibung dieses RailServers finden Sie auf der Homepage von Frederik Ramm Link in einem neuen Browserfenster öffnen.

HAFAS online

Die Arbeit von Frederik Ramm hatte Folgen: die Firma HaCon, die die elektronischen Fahrplanmedien der DB veröffentlicht, interessierte sich für seine Arbeit und bot ihm im Januar 1996 eine Zusammenarbeit an. Ramm soll eine Online-Auskunft für HaCon realisieren. Im Juni 1996 geht dieser Dienst unter der Adresse www.hacon.de, später www.hafas.de, in Betrieb. Einige Informationsseiten zum Programmsystem HAFAS des Jahres 1996 Link in einem neuen Browserfenster öffnen stellt archive.org zur Verfügung.
Im Mai 1997 bearbeitet der HaCon-Server 20 000 Anfragen täglich, im März 1998 manchmal über 100 000.

Kritisch wird die Situation im Mai 1997. Der Deutschen Bahn missfällt die Tatsache, dass ihre Kunden Fahrplanauskünfte - von den Online-Gebühren abgesehen - gratis bekommen können. Der Verkauf von Kursbüchern und CD-ROMs ist ein "Geschäft", HaCons Webafrage lediglich "Service". Da die DB die Verwertungsrechte für die Fahrplandaten besitzt, zwingt sie HaCon am 6. Mai 1997 dazu, die Fahrplanauskunft im Web einzustellen.

Der Protest ist groß. Schon einen Tag später, am 7. Mai, konnte der Auskunftsservice bei HaCon wieder seinen Dienst aufnehmen. Das Geschehen um die Versuchte Schließung der Bahnauskunft Link in einem neuen Browserfenster öffnen, samt der offiziellen und unwahren Behauptung der DB dazu, schildert Frederik Ramm auf seiner Homepage.

Was passierte bei anderen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünden? Auch diese boten bald Fahrplandatenbanken an, teilweise sogar mit dem Luxus, eine Haltestelle in der Nähe einer gesuchten Adresse zu finden, wie zum Beispiel beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Ab 1997 war es also möglich, wenn auch mit mehreren Einzelanfragen, von einem einzelnen Computer aus, DB-Züge und dazu lokale Verbindungen in anderen Städten zu ermitteln - vorausgesetzt, die beteiligten Verkehrsunternehmen waren so innovativ. Auch Stadtpläne ließen sich inzwischen aus dem WWW für viele Städte ausdrucken.

Der nächste Schritt war der entscheidende: wäre es nicht möglich, die Fahrpläne aller Verkehrsunternehmen in einer (!) einzigen Datenbank zu integrieren, so dass keine Vielzahl von Abfragen mehr unternommen werden müssen? Und, da die Menschen von Tür zu Tür reisen möchten, statt der Eingabe von Haltestellen- oder Bahnhofsnamen die Angabe von Start- und Ziel-Adresse zu erlauben? Und dazu gleich eine Fußwegbeschreibung samt Karte zu integrieren, um auf fremde Stadtpläne verzichten zu können?

Auskunft für Räder und Füße

Gleich zwei Forschungsprojekte beschäftigten sich mit diesem Thema: DELFI, die "durchgängige elektronische Fahrplaninformation", verknüpft die Fahrplan-Datenbanken der einzelnen Bundesländer miteinander. Plant ein Fahrgast in Nordrhein-Westfalen eine Reise, die eine lokale Busverbindung in Berlin beinhaltet, werden die Daten dazu automatisch beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg angefordert und in die Fahrplanauskunft integriert.

Damit ist eine Reiseplanung von Haltestelle zu Haltestelle möglich, doch was ist mit den Fußwegen zu unbekannten Adressen? Dieses Problem wurde zuerst für den Großraum Frankfurt angegangen: das Projekt "Wayflow" sah Ende der neunziger Jahre vor, die "intermodale Reisekette" in einer Auskunft aus einer Hand zu integrieren: Fußweg, Bus, DB, Straßenbahn und wieder Fußweg oder vielleicht eine Taxiroute. Das Vorhaben wurde schließlich auf ganz Deutschland ausgedehnt: es galt, die Republik zu kartographieren, alle Haltestellenstandorte einzutragen und die passenden Fahrpläne einzuspeisen. In den Jahren 1999 und 2000 konnte ein kleiner Kreis von Nutzern dieses Auskunftssystem nach Anmeldung ausprobieren und vor allem durch ihre praktischen Erfahrungen vor Ort Verbesserungen aufzeigen. Öffentlich war das System damals noch nicht, es wurde nicht beworben, so dass man schon irgendwie darauf aufmerksam werden musste.

Im Herbst des Jahres 2000, am 12. Oktober, war es dann soweit: die Datenbank und das Suchverfahren waren so ausgereift, dass die DB sie unter www.komfortauskunft.bahn.de der Allgemeinheit zur Verfügung stellte. Erstmals in der Geschichte des öffentlichen Verkehrs waren fast alle deutschen Verkehrsmittel aus einer Hand abrufbar - ein gewaltiger Fortschritt. Besonderes Detail: die Komfortauskunft berücksichtigt nicht nur die einer Adresse nächstgelegene Haltestelle, sondern ermittelt von allein, ob nicht ein längerer Fußweg oder gar eine Taxifahrt sinnvoller ist, wenn zu einer weiter entfernten Haltestelle eine bessere Bus- oder Bahnverbindung besteht. Damit unterscheidet sich die DB-Auskunft noch heute von vielen Systemen der lokalen Verkehrsunternehmen, bei denen lediglich die nächstgelegene Haltestelle ermittelt wird.

Die DB betreibt zudem ein sogenanntes "gepooltes System": die Fahrplandaten und Landkarten für ganz Deutschland liegen auf ihren eigenen Servern vor. Die Auskunft sieht also stets gleich aus, egal, für welche Region man detaillierte Verbindungen sucht. Die allermeisten Auskunftssystemen der einzelnen Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen nutzen dagegen das "verteilte Suchen": Anfragen, die sie nicht aus dem eigenen Datenstand beantworten können, werden an andere Rechner weitergereicht. Die Darstellung des Fußwegs am Ziel sieht dann unter Umständen anders aus als beim heimischen Verkehrsverbund.

Verspätungen: Student schneller als DB

Nun waren die "Soll-Werte" im WWW komplett verfügbar, doch was ist mit den Abweichungen durch Verspätungen? Bereits 1998/1999 bot die DB für ausgewählte Bahnhöfe unter www.bahnhof.de Link in einem neuen Browserfenster öffnen eine Verspätungsanzeige an. Das "ReisendenInformationsSystem" war bald jedoch wieder offline, um im Jahr 2001 unter dem Dach von bahn.de wieder aufzuerstehen. Damit ist es nun möglich, von Zugverspätungen zu erfahren, bevor man am Bahnhof angekommen ist, sei es für Hamburg Hbf oder Dortmund-Barop.

Einen Haken hat die Sache aber noch: die Verspätungen interessieren den Fahrgast eher unterwegs als zuhause - wo man vielleicht auf jemanden wartet, den man vom Bahnhof abholen soll. Doch wie von unterwegs an die Verspätungsdaten herankommen? Eine Abhilfe war mit dem "Schmalspur-Internet" WAP in Sicht. Spezielle Internetseiten konnten seit Anfang 2000 mit Handys der neuesten Generation abgerufen werden. Doch die Verspätungstafeln der DB im "großen, echten" Web blieben den Handys verschlossen. Die Lösung kam aus Hamburg: Gunnar Thöle, Maschinenbau-Student, realisierte ein Programm, das die Verspätungsdaten der DB im WWW auslas und in WAP-taugliche Seiten umwandelte. Unter der skurilen Adresse gabistapler.de/i.wml Link in einem neuen Browserfenster öffnen gab es seit Sommer 2001 die sehr praktische Möglichkeit, mit dem Handy die Bahnverspätungen für beinahe alle deutschen Bahnhöfe abzufragen - minutengenau.

Notiz am Rande: der Computer, auf dem Gunnar Thöle die Daten verarbeiten ließ, war bis Anfang 2003 in Kansas City, USA, beheimatet. Stand man also vor Mannheim Hbf mit seinem WAP-Handy, ging die Verspätungs-Anfrage über Frankfurt in die USA, von wo die Abfahrtszeiten der DB wiederum in Deutschland angefordert wurden, und diese frisch aufbereitet und Handytauglich wieder von den USA aus ans deutsche Handy geschickt wurden. Auch eine Form der Globalisierung...

Fahrplan 2.0

Seit Sommer 2001 ist die Welt für die "Öffi-Nutzer" also in Ordnung: alle deutschen Fahrpläne sind flächendeckend "unter einem Hut" bei der DB erfasst und sogar per Handy unter wap.bahn.de abzurufen - auch hier mit Fußweg-Beschreibungen zur Haltestelle. Die Verspätungsmeldungen hingegen lieferte Gunnar Thöles wap.gabistapler.de - bis Mai 2004. In diesem Monat war der Webhoster von gabistapler.de wieder einmal pleite und nach dem Wechsel zu einem neuen Provider funktionierten die alten Skripte nicht mehr. Nach einigen Tagen Ausprobieren stellte Gunnar Thöle seinen Service ein.

Und warum gab die DB ihre Verspätungen erst nur im WWW preis, nicht aber für mobile Nutzer? Wer weiss das schon - seit Oktober 2003 hat die DB selbst ihre Verspätungen unter wap.bahn.de im Angebot. Natürlich mit dem DB-typischen Abrunden, so dass aus 4 Minuten Verspätung wieder "pünktlich" wird. Die Werbung für den hauseigenen Service begann originellerweise erst im Dezember 2003.

Seit November 2004 werden die mobilen Dienste als auch die adressenscharfe Fahrplanauskunft erfreulicherweise auf den stark frequentierten Webseiten der DB beworben und darüber ausführlich informiert - zuvor konnten die Kunden von diesen nützlichen Diensten nur erfahren, wenn sie gezielt danach suchten. Eine Bescheidenheit, die natürlich vollkommen fehl am Platze war und private Webseiten wie diese, Bus und Bahn im Griff, erst nötig machten.

Aus dem kilogrammschweren Kursbuch mit tausenden von Seiten, den unerreichbaren Fahrplänen von unbekannten Busunternehmen und Unmengen von Stadtplänen ist nach wenigen Jahren Entwicklung der elektronischen Fahrpläne also ein Handy vom Gewicht einer Tafel Schokolade geworden, das stets aktuelle Fahrplandaten samt Fußwegen von Haus zu Haus ausspuckt - ein enormer Fortschritt!

Für die Fahrgäste, die mit Computern, Internet und sogar dem WAP-Browser im Handy umgehen können, bieten sich seit dem Jahr 2001 bequeme und früher ungeahnte Möglichkeiten der Reiseplanung.

© Oliver S. Kaiser

Sprung nach oben